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Weiden von Jungrindern am Milchviehbetrieb im ersten Lebensjahr

Staffelpreise
10 St. - 100 St. 2.68 EUR / St.
101 St. - 1000 St. 2.00 EUR / St.
Preis: 4.00 EUR
Anzahl:

von DI Veronika Edler (BIO AUSTRIA – Büro Linz), Priv.-Doz. Dr. Andreas Steinwidder,
Dr. Leopold Podstatzky-Lichtenstein (Bio-Institut HBLFA Raumberg-Gumpenstein), Stefan Rudlstorfer, ABL (Landwirtschaftskammer OÖ).

Die optimale Aufzucht ist die Voraussetzung für gesunde, leistungsbereite sowie langlebige Rinder. Dazu müssen die Bedingungen in der Aufzucht an die unterschiedlichen Entwicklungsphasen des Tieres angepasst werden. Das erste Lebensjahr ist für den Aufbau einer guten Gesamtkonstitution entscheidend. Kälber kommen ohne immunologischen Schutz auf die Welt und haben noch keine Immunabwehr entwickelt. Eine ausreichende Versorgung mit Kolostralmilch
(Biestmilch) zu Beginn der Tränkezeit, ein frühes Gewöhnen an Raufutter und die Versorgung mit frischem Wasser legen den Grundstein für eine gute Entwicklung zum Wiederkäuer. Im ersten Weidesommer kann ein sanftes Heranführen an die Weidehaltung eine Parasitenbelastung mindern und die Tiere können gleichzeitig eine gewisse Immunität gegen Magen-Darmwürmer und Lungenwürmer aufbauen. Einen Sonderfall stellt der große Leberegel dar, weil hier die Infektion über einen Zwischenwirt erfolgt. Je mehr Augenmerk im ersten Weidesommer auf das Weidemanagement gerichtet wird desto besser können Resistenzen vermieden werden. Dies wirkt sich positiv auf die Tiergesundheit und in Folge auf die Wirtschaftlichkeit der Tierhaltung aus.

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