In der Käserei, wie auch in der Brauerei fallen sowohl bei der Herstellung von Käse und Topfen, als auch bei der Herstellung von Bier die wertvollen Nebenprodukte Molke und Biertreber an. Grundsätzlich sind sowohl Molke als auch Biertreber in der Fütterung von Schweinen und Rindern einsetzbar, doch fallen durch die Konzentrationen der Molkereien und Brauereien oft zu große Mengen an. In vielen Käserein und Brauereien Österreichs können die in großen Mengen anfallenden Nebenprodukte nicht mehr in den naheliegenden landwirtschaftlichen Betrieben verfüttert werden (s. Tabelle 1). Die sinkenden Kraftfutterpreise drücken diese an sich wertvollen Nebenprodukte an den Rande der Verwertbarkeit. Als Entsorgungsmöglichkeit drohen die teuren Wege in die Kläranlage (Molke) oder auf den Komposplatz (Biertreber). In dieser ÖAG- Sonderbeilage wird über Verwertungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft berichtet.

Schwerpunkte dieser ÖAG - Sonderbeilage sind:

  • Woraus besteht Molke?
  • Molke in der Rinderfütterung
  • Fütterungsversuch mit Mastrindern
  • Fütterungsversuch mit Milchkühen
  • Wirtschaftlichkeit der Molkeanwendung in der Fütterung
  • Molke in der Grünlanddüngung
  • Molke als Verdünnungsmittel zu Rindergülle
    • pH-Wertabsenkung
    • Ammoniumgehalt
    • Geruchsentwicklung
  • Mehr Ertrag durch Molkezugabe
  • Molke in der Düngung nicht immer wirtschaftlich
  • Biertreber
  • Konservierung der Biertreber
  • Biertreber in der Rinderfütterung
  • Fütterungsversuche mit Rindern
  • Fütterungsversuche mit Masstieren
  • Fütterungsversuch mit Milchkühen
  • Was darf Biertreber kosten?