Die Erwartungen an die Mischrationen sind häufig zu hoch. Zum gewünschten Ergebnis können sie nur führen, wenn die nötigen technischen, stallbaulichen und organisatorischen Voraussetzungen stimmen. Nötige Voraussetzungen und verschiedene Rezepturen erfahren Sie auf den folgenden Seiten.   

Die Schwerpunkte dieser ÖAG - Sonderbeilage sind:

  • TMR und AGR
  • Mischen ist pansenfreundlich
  • Steigt die Futteraufnahme?
  • Steigt die Milchleistung?
  • Höhere Energiedichte in der Ration möglich

Verschiedene Systeme der Futtervorlage

  • Grundfuttermischung
  • Aufgewertete Grundfutterration (AGR)
  • Einphasige TMR bei melkenden Kühen
  • Mehrphasige TMR bei melkenden Kühen
  • Fütterung Trockensteher
  • Vorratsmischration

Beim Einsatz Mischrationen nicht vergessen:

  • Notwendige bauliche Voraussetzungen
  • Mischungshäufigkeit - täglich frisch
  • Welcher Futtermischwagen ist der Beste?
  • Mischergröße
  • Kriterien für wiederkäuergerechte und leistungsgerechte Fütterung
  • Rationskontrolle
  • Wirtschaftlichkeit

Schlussbetrachtung

Die Mischwagentechnik wird in vielen Betrieben vor allem aus arbeitswirtschaftlichen Überlegungen Einzug halten. Vor dem Investitionsschritt ist die Möglichkeit eines überbetrieblichen Einsatzes und die kostengünstigere Variante des Futterverteilwagens zu prüfen.

Das Verfüttern von Mischrationen stellt hohe Anforderungen an den Betriebsleiter. Gewisse Grundkenntnisse der Rationsgestaltung müssen vorhanden sein. Besonderes Augenmerk ist auf die Entwicklung und Körperkondition der Tiere zu legen. Die Notwendigkeit, sich mit der Ration und den Tieren intensiv zu beschäftigen, kann sich positiv im Stall auswirken.

Aus der Sicht einer bedarfsgerechten Versorgung der Kühe ist die aufgewertete Grundration und die zweiphasige TMR melkender Kühe optimal. Der Schritt zur einphasigen TMR sollte gut überlegt werden, da negative Folgen auf die Tiergesundheit möglich sind. Die Praxis zeigt aber auch, dass unter gewissen Voraussetzungen, wie entsprechende Leistungshöhe und Homogenität der Herde, und bei gut durchdachten Rezepturen diese Form der Mischration ebenfalls funktioniert.