Die Futterqualität setzt sich aus einer Vielzahl von Beurteilungskriterien zusammen. Neben dem Nähr- und Mineralstoffgehalt, der Gärqualität bei Silagen und dem Wirkstoffgehalt können die weiteren qualitätsbestimmenden Kriterien unter dem Begriff "Futterhygiene" zusammengefasst werden.

Die Futterhygiene umfasst im wesentlichen biotische (belebte) Faktoren, wie z.B. Pilze, Bakterien, pathogene (krankmachende) Keime, tierische Lagerschädlinge usw. und abiotische (nichtbelebte) Faktoren, wie z.B. Schwermetalle, Nitrat und sonstige Schadstoffe. Im nachfolgenden Bericht  wird vorrangig die Pilzproblematik behandelt, die in der Fütterung landwirtschaftlicher Nutztiere zunehmend ein aktuelles Thema darstellt.

Schwerpunkte in dieser ÖAG - Sonderbeilage sind:

  • Hefen
    • Vorkommen und Ansprüche
    • Auswirkungen hoher Keimgehalte
    • Ursachen hoher Keimgehalte
    • Vermeidung hoher Hefekeimgehalte
  • Schimmelpilze
    • Vorkommen und Ansprüche
    • Auswirkungen hoher Keimgehalte
    • Ursachen hoher Keimgehalte
    • Beurteilung von Futterverpilzungen
  • Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verminderung der Pilzproblematik
    • Pflanzenbauliche Maßnahmen
    • Erntemaßnahmen
    • Maßnahmen nach der Ernte
    • Fütterungsmaßnahmen
  • Schimmelpilzgifte - Probleme beim Rind