Der Fachbereich Bestandesführung und Düngung beschäftigt sich mit aktuellen Fragen der Verbesserung und Regulierung von Grünlandbeständen sowie mit biologischen / mechanischen / chemischen Methoden der Unkrautbekämpfung. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist dabei dem Problemunkraut „Ampfer" gewidmet. Daneben befasst sich der Fachbereich aber auch mit der Regulierung von Giftpflanzen (Herbstzeitlose, Hahnenfuß, Wiesenschaumkraut, Weißer Germer, Jakobskreuzkraut u.a.) sowie mit weiteren unerwünschten Arten wie etwa Geißfuß, Kälberkropf, Gemeine Rispe, Weiche Trespe oder mit dem Goldhafer und der von diesem verursachten Enzootischen Kalzinose. Der gemeinen Rispe wird in ihrer Entwicklung und auch Beseitigung größtes Augenmerk geschenkt.

Die botanische Zusammensetzung des Grünlandbestandes wird neben anderen Faktoren auch maßgeblich von der Düngung beeinflusst. Dieser Zusammenhang sowie Fragen zur sachgerechten Düngung, Behandlung und Ausbringung von Wirtschaftsdüngern, Kalkung und mineralischen Ergänzungsdüngung werden in der FG ebenso bearbeitet wie der Einsatz von Bodenhilfsstoffen und Güllezusätzen. Der Fachbereich leistet auch essentielle Grundlagenarbeit in der Erstellung und Anpassung von Normen und Richtlinien im Bereich der Düngung und unterstützt damit intensiv die Tätigkeit des Fachbeirates für Bodenschutz und Bodenfruchtbarkeit im BMLFUW (http://www.landnet.at/article/archive/18457)

 Vorsitzender: Dr. Erich M. Pötsch

Stellvertreter: Ing. Mag. Peter Frank